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Eigene Smart Elements

Einleitung
Javanti ist darauf ausgelegt, jederzeit einfach durch Plug-Ins erweitert zu werden. Dies ist eine zentrale
Eigenschaft, denn sie ermöglicht nicht nur eine Multiplikation der Leistungseigenschaften von Javanti, sondern
erlaubt es Ihnen auch, Ihre eigenen Java-Programme in Javanti einzubinden! So können Sie Ihre Software um die
vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten von Javanti erweitern oder ein Benutzerinterface in Javanti kreieren. Das
ist sehr hilfreich, wenn Sie beispielsweise für eine physikalische, biologische oder wirtschaftliche Simulation
ein Programm geschrieben haben. Statt ihr Programm und zusätzlich eine Präsentationssoftware zum Erläutern von
Hintergründen und Zusammenhängen ablaufen zu lassen, können Sie das Programm direkt in die Präsentation integrieren.
Damit entfällt nicht nur das lästige Hin- und Herschalten zwischen den Programmen, sondern Sie können auch Text und
Grafik direkt über ihre Grafikausgabe legen.
Mit neuen Elementen erhält Javanti ganz neue Funktionalitäten. Plötzlich können erweiterte Grafikfähigkeiten (z.B.
3D-Ausgaben, Videoplayer), neue Bedienelemente (Popup-Boxen, Selektionslisten) oder sogar Anwendungen
(Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen) integriert werden. Für die grafische Darstellung Ihrer Applikation
verlangt Javanti von Ihnen eine JComponent bereitzustellen. Innerhalb dieser grafischen Swing-Komponente können
Sie beliebig viele eigene Bedienelemente zur Manipulation Ihrer Daten platzieren. Andererseits kann diese
Komponente aber auch ein einfacher Platzhalter (z.B. ein Label oder Button) sein, der zur Laufzeit einer
Präsentation vollkommen verschwindet bzw. unsichtbar wird. Dies ist für Anwendungen sinnvoll, die gar keine
grafische Repräsentation benötigen, sondern lediglich Daten bereithalten oder manipulieren (z.B. Datenbankabfragen).
Neben der Bereitstellung einer JComponent müssen zwischen Javanti und Ihrem Plug-In natürlich noch weiterere
Informationen ausgetauscht werden. So müssen Sie gegenüber Javanti veröffentlichen, welche veränderbaren
Eigenschaften ihre Software besitzt. Und diese Eigenschaften müssen auch gesetzt und ausgelesen werden können.
Weiterhin soll sich der Zustand Ihres Plug-Ins speichern lassen, damit bei der nächsten Präsentation die gleichen
Werte benutzt werden.
Daher ist für die Implementierung eines Plug-Ins das Ableiten zweier zentraler Klassentypen aus dem Java-Paket
Javanti notwendig. Außerdem sollten Sie ein wenig über die grundlegende Datenstrukutur einer Javanti-Präsentation
wissen. Sie werden sehen, das ganze ist einfacher, als Sie sich vorstellen.
Die Installation Ihrerer eigenen Plug-Ins besteht dann nur noch aus dem Kopieren in ein bestimmtes Verzeichnis
innerhalb der Javanti-Installation. Javanti erkennt nach dem Starten automatisch, welche Plug-Ins in dem
Verzeichnis bereit liegen und bietet diese sofort zum Gebrauch an.
Wenn Sie eine interessante Komponente als Plug-In realiert haben, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses
Plug-In auf unserer Javanti-Portal-Seite zu veröffentlichen. So helfen Sie mit, den Funktionsumfang von Javanti
stetig zu erweitern. Natürlich bleibt Ihnen auch freigestellt, eine besonders attraktive Komponente kommerziell
zu vertreiben. Javanti selbst ist zwar eine freie und kostenlose Software, aber wir haben nichts dagegen, wenn
andere unter Verwendung von TAP Geld verdienen.
Viel Spaß beim Erstellen von Plug-Ins, wir freuen uns auf Ihre Ergebnisse!
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